Tokio
Bitte anschnallen! Wie im Rausch bewegt sich Tokio zwischen Vision und Wirklichkeit: schnell, grell, futuristisch. Japans Hauptstadt erfüllt seinen Besuchern fast jeden Wunsch. Und das fast rund um die Uhr.
Alles mega, oder was?
Die 12-Millionen-City bietet ihren Besuchern so ziemlich alles, was sich die Menschheit bislang so ausgedacht hat: tolle Läden, Sushi- und Sakebars, Cafés, Tempel, Schreine, spektakuläre Hochhäuser, Technik-Schnickschnack und Neon-Flickerflacker. Eine völlig andere Welt für Europäer und ein Großangriff auf alle Sinne.
Die Stadt der leichten Träume
Wenn es dunkel wird, erhöht Tokio seinen Puls. Das Nachtleben der Megacity ist ein flirrendes Paralleluniversum. Eine gigantische Spaßmaschine. Ein schriller Knallbonbon, der immer neue Überraschungen bereithält. Schlafen? Bestimmt nicht!
Die Mischung macht’s
Ob im Separee einer Karaokebar, über den Dächern der Stadt oder in den Zellen einer Pathologie – auch nüchtern betrachtet ist Tokios Barszene eine der schrillsten der Welt. Langweilig wird es jedenfalls nie. Fünf Bars, in denen du die Zeit vergessen kannst.
Alles mega, oder was?
Bitte anschnallen! Wie im Rausch bewegt sich Tokio zwischen Vision und Wirklichkeit: schnell, grell, futuristisch. Japans Hauptstadt erfüllt seinen Besuchern fast jeden Wunsch. Und das fast rund um die Uhr.
Die Stille währt nur kurz in Tokio. Bereits früh am Morgen fahren die ersten Züge aus den Vororten in die Stadt, Geschäftsmänner strömen aus den unterirdischen Bahnhöfen, überqueren zu Tausenden die Kreuzungen der Straßen und füllen die Fußgängerwege. Später folgen berufstätige Frauen in modischen Kleidern und uniformierte Schüler. Zentrum des Trubels ist Shinjuku Station, mit durchschnittlich mehr als drei Millionen Passagieren pro Tag der verkehrsreichste Bahnhof der Welt.
Das Leben in Tokio läuft auf Hochtouren, fast rund um die Uhr. Einerseits. Andererseits versteckt sich bereits wenige Blocks hinter den Hochhäusern und Hauptstraßen der Megacity ein enges Gassengewirr: zweistöckige Gebäude, winzige Gärten, in denen Vögel zwitschern, Hinterhöfe und Balkone, auf denen die Wäsche in der Sonne trocknet. Von der Hektik und Fiebrigkeit der Metropole ist hier nichts zu spüren. Nicht zu Unrecht trägt Tokio den Spitznamen „Stadt der tausend Dörfer“. Auch in den Tempeln: Stille.
Die 12-Millionen-City bietet ihren Besuchern so ziemlich alles, was sich die Menschheit bislang so ausgedacht hat: tolle Läden, Sushi- und Sakebars, Cafés, Tempel, Schreine, spektakuläre Hochhäuser, Technik-Schnickschnack und Neon-Flickerflacker. Eine völlig andere Welt für Europäer und ein Großangriff auf alle Sinne.
Kein Wunder, wenn du dich fühlst wie auf einem fremden Planeten. Denn Tokio ist anders. Einzigartig, nicht von dieser Welt: Kogals, junge Babes mit gefärbten Haaren und schriller Schminke, stöckeln in Plateauschuhen und Miniröcken durch die Straßen, während sie pausenlos kichern oder mit hoher Stimme „moshi, moshi“ – „hallo, hallo“ – in ihre Handys zwitschern. Andere Jugendliche hingegen, die Fans von Manga und Anime, kleiden sich wie Figuren aus japanischen Comics und Zeichentrickfilmen. Alles geht in Tokio.
Nachts macht die Stadt den Sternen Konkurrenz. Dann funkelt sie in allen Farben, unzählige Fassaden versprühen ein Feuerwerk in Neon. Dazu brüllen Verkäufer, dröhnen Lautsprecher von Spielhallen, flackern Werbefilme auf riesigen Videowänden. Bis tief in die Nacht. Bis Tokio zur Ruhe kommt. Wenn auch nur für wenige Stunden.
Tokio: Im Rausch der Geschwindigkeit
Die Stadt der leichten Träume
Wenn es dunkel wird, erhöht Tokio seinen Puls. Das Nachtleben der Megacity ist ein flirrendes Paralleluniversum. Eine gigantische Spaßmaschine. Ein schriller Knallbonbon, der immer neue Überraschungen bereithält. Schlafen? Kannst du, wenn du wieder zuhause bist! Wir zeigen dir, wo die Szene feiert!
Tokios Nightlife macht süchtig. Jedes Viertel ist anders, jedes hat seinen ganz eigenen Charme. Im Bezirk Poppongi etwa verkehren vor allem in Tokio lebende Ausländer. Shinjuku hingegen ist japanischer, hier findest du zahlreiche Restaurants und Lokale.
In Shibuya, dort wo tagsüber die Schaufenster großer Einkaufszentren und kleiner Modeboutiquen die Blicke auf sich ziehen, schlägt der Puls der Stadt am schnellsten. Das Trendviertel hat auf zwei Quadratkilometern mehr zu bieten als so manche Millionen-Metropole: Rund 1200 Bars und Klubs, 800 Restaurants und Cafés, 200 Spielsalons.
Bunte Neonlichter erhellen dort die Nacht und spiegeln sich in den Glasfassaden moderner Gebäude, vor allem junge Leute feiern in den enge Gassen des Viertels – etwa in den Klubs am Fuße des Maruyama-Hügels. Oder in engen, nicht selten spartanisch eingerichteten Räumen, die nur wenig größer sind als das eigene Wohnzimmer.
Kaum eine Zeitschrift, kaum ein Flyer wirbt für die versteckten Party-Locations, oft erfährst du nur durch Mundpropaganda, wo die Szene gerade feiert. Im Casba zum Beispiel. Hier geht es zu wie bei einem Mode-Shooting: Schöne Menschen flirten mit noch schöneren Menschen in Räumen, die 1970er-Jahre-Wohnzimmern in Kalifornien ähneln (Wakamtsu Building BIF, 2-14-15, Shibuya).
Golden Gai, ein Viertel in Shinjuku, hat die größte Dichte versteckter Bars. Hier treffen sich Intellektuelle und Partypeople, "Movers and Shakers", hier hat der Regisseur Wim Wenders Teile seiner Dokumentation „Tokyo-Ga“ gedreht. Vor etwa einem Jahr hat der Pariser Promi-Club Le Baron in Tokio einen Ableger eröffnet ( Aoyama Center Building, Minami-Aoyama Minatuku, www.lebaron.jp ). Draußen ein rosafarbenes „B“, drinnen Models, Designer und eine fahrstuhlgroße Tanzfläche. Du wirst es lieben – wenn du es findest.
Die Mischung macht’s
Ob im Separee einer Karaokebar, über den Dächern der Stadt oder in den Zellen einer Pathologie - auch nüchtern betrachtet ist Tokios Barszene eine der schrillsten der Welt. Langweilig wird es jedenfalls nie. Fünf Bars, in denen du die Zeit vergessen kannst.
Dem Himmel so nah: In der New York Bar des Park Hyatt ( 3-7 1-2 Nishi Shinjuku, Shinjuku, http://tokyo.park.hyatt.com ) ertränkte bereits Bill Murray in „Lost in Translation” seine Melancholie. Dabei muss man sich hier eigentlich gar nichts schön trinken: tolles Design, großartiger Service, klasse Livemusik. Und ein atemberaubender Blick aus dem 52. Stockwerk über Tokio.
Wem Tokio zu laut wird, der findet Ruhe im Legato. In der Bar im 15. Stock des E-Space Tower ( 3-6 Maruyama-cho, Shibuya, www.legato-tokyo.jp ) treffen sich vor allem Künstler, Filmleute und westliche Gäste.
Das Licht ist gedämpft, die Musik des Pianisten entspannt, die Einrichtung ist marokkanisch angehaucht: Von der mit Blechplatten beschlagenen Decke hängen Glaslaternen.
Na dann, oyasumi nasai, Tokio. Gute Nacht, Tokio.
Unverfängliches Rotlichtmilieu findest du in der Bar Rouge ( FS Building, 3-20-6 Shinjuku, Shinjuku. Tel. +81-3/33 54 76 88 ). Der berühmte Fotokünstler Nobuyoshi Araki soll sie gestaltet haben. Der Name ist Programm: Das Innere gibt sich rot, schummrig, romantisch. Das entspannt fast automatisch. Ideal für Liebespaare und solche, die es werden wollen.
Kein Tokiobesuch ohne Karoke. In den zwölf kleinen Separees der Rooms Bar kannst du endlich mal aus voller Kehle singen, ohne dass irgendjemand Anstoß nimmt ( 5-18-21 Roppongi, Minato, Tel. +81-3/35 85 51 11 ). Vor allem Einheimische kommen hierher, zum Angebot gehören auch deutsche Lieder, wie etwa „99 Luftballons“ von Nena.